Mehrwert über das Kapital hinaus
Ich komme aus dem operativen Geschäft. Wenn ich investiere, arbeite ich an den Themen mit, die ich selbst aufgebaut habe: Kundengewinnung, Funnels und Vertrieb. Hier siehst du, wie diese Arbeit aussieht und an welchen Zahlen ich sie messe.
Das Wichtigste in Kürze
TL;DR- Schwerpunkt
- Kundengewinnung, Funnels und Vertrieb.
- Kanäle
- Meta- und YouTube-Ads mit klarer Struktur und einem Tracking, das bis zum Verkauf reicht.
- Methode
- Jede Stufe messen und den größten Engpass zuerst lösen.
- Vertrieb
- Setter- und Closer-Strukturen für erklärungsbedürftige und hochpreisige Angebote.
- Angebot und Botschaft
- Stärkere Angebote, durchdachte Preisstufen und eine Botschaft, die abholt, was der Käufer schon weiß.
- Umfang
- Wird vor dem Investment vereinbart, vom Sparring bis zur operativen Mitarbeit.
Akquisekette
Vom ersten Kontakt zum zahlenden Kunden
An jeder Stufe lässt sich messen, wo ein Unternehmen Interessenten verliert. Genau dort setze ich an.
Die Akquisekette, Stufe für Stufe
Jeder Balken zeigt, wie viele Interessenten noch dabei sind. Markiert ist die Stufe, an der in diesem Beispiel die meisten verloren gehen.
1Positionierung
Botschaft und Angebot
2Anzeige
Klickrate, Kosten pro Klick
3Landingpage (größter Engpass)
Conversion-Rate
4Lead
Kosten pro Lead, Reaktionszeit
5Gespräch
Terminquote, Show-up-Rate
6Abschluss
Abschlussquote
7Kunde
Kosten pro Kunde, Deckungsbeitrag
Abb. 1Schematisch, keine echten Daten. Im E-Commerce steht der Checkout an der Stelle des Verkaufsgesprächs, bei Software eine Testphase oder Demo.
Warum der größte Engpass zuerst drankommt
Bringt eine Anzeige günstige Klicks, die Landingpage konvertiert aber schlecht, kauft mehr Werbebudget nur mehr Besucher, die wieder gehen. Konvertiert die Seite gut, aber niemand meldet sich zeitnah, werden die Leads kalt. Jede Stufe begrenzt die nächste. Deshalb fange ich dort an, wo im Vergleich zu ähnlichen Geschäften am meisten verloren geht.
Warum ohne Messung nichts geht
Ohne Zahlen pro Stufe sieht jedes Problem nach zu wenig Traffic aus, und die Antwort ist immer mehr Budget. Mit Zahlen pro Stufe sieht man, wo die günstigste Lösung liegt. Oft ist es gar nicht die Anzeige, sondern das Angebot, die Seite oder das Follow-up.
Arbeitsbereiche
Sechs Bereiche, die ineinandergreifen
Die Bereiche hängen zusammen. Ein besseres Angebot macht jede Anzeige besser, ein besseres Follow-up jeden Lead wertvoller.
Positionierung & Angebot
Wofür ein Unternehmen steht und warum ein Kunde jetzt kaufen sollte.
- Zielgruppe und Kaufmotiv schärfen
- Angebot, Preis und Garantie strukturieren
- Produktstufen und Zusatzangebote aufbauen
- Positionierung mit bezahltem Traffic testen, bevor alles live geht
Typisches Ergebnis: ein einseitiges Briefing zu Angebot und Botschaft, mit dem das ganze Team arbeitet.
Bezahlte Kundengewinnung
Reichweite auf Meta und YouTube mit einer klaren Kampagnenstruktur.
- Kampagnen- und Budgetstruktur
- Creatives nach festen Regeln testen
- Tracking und Zuordnung von Umsätzen
- Budgets schrittweise erhöhen
Typisches Ergebnis: eine Kampagnenstruktur und ein Testplan mit klaren Entscheidungsregeln.
Funnels & Conversion
Botschaft, Landingpage und Follow-up, aufeinander abgestimmt.
- Landingpages und Funnel-Strecken
- Follow-up per E-Mail und Messenger
- Buchungsstrecken für Verkaufsgespräche
- Engpässe im Funnel messen und beheben
Typisches Ergebnis: ein sauber abgebildeter Funnel mit Conversion-Raten für jeden Schritt.
Vertrieb
Verkaufsprozesse für erklärungsbedürftige und hochpreisige Angebote.
- Setter- und Closer-Strukturen
- Gesprächsleitfäden und Einwandbehandlung
- Pipeline-Stufen im CRM
- Vertriebskennzahlen und Reporting
Typisches Ergebnis: ein Vertriebsprozess mit festen Rollen, Leitfäden und wöchentlichen Zahlen.
Texte, die verkaufen
Direct-Response-Texte für Anzeigen, Landingpages und E-Mails.
- Anzeigentexte und Hooks
- Verkaufsseiten
- E-Mail-Sequenzen
- Skripte für Videoanzeigen
Typisches Ergebnis: Texte, die an klaren Zielen gemessen werden, nicht am Geschmack.
Sparring & Netzwerk
Ein zweiter Blick auf die Prioritäten und Kontakte, wo sie wirklich weiterhelfen.
- Priorisierung und Wachstumsplanung
- Kontakte ins Marketing und zu anderen Gründern
- Kontakte zu großen Werbeplattformen
- Unterstützung beim Recruiting für Marketing und Vertrieb
Typisches Ergebnis: eine kurze Liste mit Prioritäten für das nächste Quartal.
Angebot & Preis
Mit dem richtigen Angebot wird alles andere leichter
Ein starkes Angebot macht jede Anzeige günstiger und jedes Verkaufsgespräch kürzer. Vier Hebel machen ein Angebot für den Käufer wertvoller. Wie die Preisstufen aufgebaut sind, entscheidet, was am Ende gewählt wird.
-
Hebel 1
Ein klareres Ergebnis
Was der Kunde konkret bekommt, in seinen Worten statt in Features. „Zehn gebuchte Termine pro Woche“ verkauft sich besser als „ein leistungsstarkes Buchungstool“.
-
Hebel 2
Mehr Beweise
Fallbeispiele, Zahlen, Demos und Garantien, die das Ergebnis glaubwürdig machen. Beweise senken das Risiko, das der Käufer empfindet, und genau dieses Risiko ist oft der eigentliche Einwand.
-
Hebel 3
Schneller zum Ergebnis
Wie bald sich das erste Ergebnis einstellt. Ein schneller erster Erfolg macht den Rest des Angebots glaubwürdig und senkt den Churn in den ersten Wochen.
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Hebel 4
Weniger Aufwand
Was der Kunde selbst tun muss. Jeder Schritt, der bei Einrichtung, Onboarding oder Kauf wegfällt, steigert die Conversion und den wahrgenommenen Wert.
Wer an diesen Hebeln dreht, kann seinen Preis leichter halten. Ein Rabatt bewegt keinen davon.
Drei Stufen, eine Entscheidung
Wie eine Premium-Option beeinflusst, was gewählt wird.
Starter
1×Preisindex
- Kernprodukt
- Onboarding in Eigenregie
- Support per E-Mail
Core
2×Preisindex
- Alles aus Starter
- Begleitetes Onboarding
- Bevorzugter Support
- Review einmal im Quartal
Premium
5×Preisindex
- Alles aus Core
- Einrichtung inklusive
- Fester Ansprechpartner
So verteilen sich die Käufer in diesem Beispiel
Abb. 2Illustrativ. Preise als Vielfaches der Starter-Stufe. Premium wird am seltensten gewählt, lässt Core aber vernünftig wirken.
Warum drei Stufen funktionieren
Bei einem einzigen Preis lautet die Frage: kaufen oder nicht? Bei drei Stufen lautet sie: welche Option? Die Premium-Stufe setzt die Preiserwartung, und Core wird zur naheliegenden Mitte. Man nennt das Ankereffekt.
Was die Wahl verrät
Nimmt fast jeder die günstigste Stufe, unterscheiden sich die Stufen zu wenig oder Core ist zu teuer. Nehmen viele Premium, ist sie vermutlich zu günstig. In beiden Fällen heißt die Antwort: Angebot anpassen, nicht rabattieren.
Awareness-Stufen
Die Botschaft muss abholen, was die Leute schon wissen
Ein klassisches Modell aus dem Direct-Response-Copywriting teilt Interessenten danach ein, wie viel sie über ihr Problem und mögliche Lösungen wissen. Jede Stufe braucht eine andere Botschaft.
Fünf Stufen der Awareness
Von Menschen, die noch gar kein Problem sehen, bis zu Menschen, die kaufbereit sind.
-
1Unbewusst
- Was sie wissen
- Noch nichts über das Problem.
- Was funktioniert
- Eine Geschichte oder Beobachtung, die das Problem sichtbar macht.
- Typisches Format
- Content, kurze Videos, breite Zielgruppen.
-
2Problembewusst
- Was sie wissen
- Sie kennen das Problem, aber keine Lösungen.
- Was funktioniert
- Das Problem genau benennen und zeigen, was es kostet.
- Typisches Format
- Problemorientierte Anzeigen, Ratgeber, Checklisten.
-
3Lösungsbewusst
- Was sie wissen
- Dass es Lösungen gibt, aber nicht, warum ausgerechnet deine.
- Was funktioniert
- Zeigen, warum dieser Ansatz anders und besser ist.
- Typisches Format
- Vergleiche, Fallstudien, Webinare.
-
4Produktbewusst
- Was sie wissen
- Sie kennen dein Produkt, sind aber noch nicht überzeugt.
- Was funktioniert
- Beweise, eine Garantie und Antworten auf Einwände.
- Typisches Format
- Retargeting, Kundenstimmen, Demos.
-
5Kaufbereit
- Was sie wissen
- Sie wollen es und brauchen nur noch einen Anstoß.
- Was funktioniert
- Das Angebot und ein Grund, sich jetzt zu entscheiden.
- Typisches Format
- Direktes Angebot, Erinnerung, Frist.
Abb. 3Nach Eugene Schwartz, „Breakthrough Advertising“ (1966). Die Formate sind typische Beispiele, keine festen Regeln.
Der häufigste Fehler
Eine Botschaft der Stufe 5 wie „Jetzt buchen“ an ein kaltes Publikum der Stufe 1 oder 2. Die Anzeige ist nicht schlecht, sie trifft nur Menschen, die noch nicht so weit sind. Kaltes Publikum braucht zuerst das Problem, warmes Publikum Beweise und kaufbereites Publikum das Angebot.
Was das für eine Kampagne bedeutet
Jede Stufe bekommt eigene Creatives und ihren eigenen Platz im Funnel: Content und problemorientierte Anzeigen für kaltes Publikum, Vergleiche und Fallbeispiele in der Mitte, Angebote und Fristen im Retargeting.
Bezahlte Kundengewinnung
Eine Kampagnenstruktur, die man versteht
Nur mit einer klaren Struktur lassen sich Ergebnisse erklären. Ohne sie wird jede Budgetentscheidung zum Raten.
Meta eignet sich gut, um Nachfrage zu erzeugen: kurze Creatives, schnelles Iterieren und breite Zielgruppen, die die Plattform selbst eingrenzt.
YouTube passt zu erklärungsbedürftigen Angeboten. Ein längeres Video kann ein Argument tragen, für das eine kurze Anzeige nicht reicht.
Prospecting und Retargeting bleiben getrennt. So ist klar, welcher Teil des Budgets neue Leute erreicht und welcher die zurückholt, die das Angebot schon kennen.
Tracking kommt zuerst. Mit serverseitigen Events und importierten Offline-Conversions lernen die Plattformen aus Verkäufen, nicht nur aus Klicks.
Kampagnenstruktur
Ein Konto, zwei Aufgaben: neue Leute erreichen und die zurückholen, die das Angebot schon kennen.
-
WerbekontoMeta oder YouTube
-
ProspectingNeue Zielgruppen
- Breite ZielgruppeDie Plattform findet die Käufer
- Interessen oder ThemenDefinierte Segmente
- Lookalike AudiencesAuf Basis bestehender Kunden
-
RetargetingLeute, die das Angebot kennen
- SeitenbesucherNoch kein Lead
- Leads ohne TerminFollow-up-Angebot
- Creatives in jeder AnzeigengruppeHooks und Formate, nach festen Regeln getestet
-
ProspectingNeue Zielgruppen
Abb. 4Vereinfacht. Wie die Struktur genau aussieht, hängt von Budget, Plattform und Angebot ab.
Tracking
Werbeplattformen lernen nur aus dem, was sie sehen
Werbeplattformen optimieren auf das Signal, das sie bekommen. Sehen sie nur Klicks und ausgefüllte Formulare, finden sie mehr Leute, die klicken und Formulare ausfüllen. Aber nicht unbedingt mehr Leute, die kaufen.
Drei Wege, auf denen Daten zur Werbeplattform kommen
Je weiter unten, desto näher ist das Signal am Umsatz.
-
QuelleBrowser-PixelCode auf der WebsiteWas gesendet wirdSeitenaufrufe und LeadsVerpasst Ereignisse, wenn der Browser Tracking blockiert oder keine Einwilligung vorliegt.EmpfängerWerbeplattformMeta oder Google
Lückenhaft
-
QuelleServer-EventsMeta Conversions API, Google Enhanced ConversionsWas gesendet wirdLeads und Käufe vom ServerVollständiger, abgeglichen über gehashte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer.EmpfängerWerbeplattformMeta oder Google
Verlässlich
-
QuelleCRMOffline-Conversions aus dem VertriebssystemWas gesendet wirdQualifizierte Gespräche und AbschlüsseDie Plattform optimiert auf Umsatz statt auf ausgefüllte Formulare.EmpfängerWerbeplattformMeta oder Google
Bestes Signal
Abb. 5Vereinfacht. Was gesendet werden darf, hängt von der Einwilligung ab, und daran muss sich das Tracking halten.
Warum das so wichtig ist
Die Algorithmen suchen Leute, die denen ähneln, die schon konvertiert haben. Füttert man sie mit ausgefüllten Formularen, finden sie Leute, die Formulare ausfüllen. Füttert man sie mit Abschlüssen, finden sie Käufer. Mit demselben Budget erreicht man dann bessere Interessenten.
Was ich aufsetze
- Pixel und Server-Events ohne Doppelzählung
- Lead-Status aus dem CRM zurück an die Plattform
- Eine einheitliche Benennung der Kampagnen, damit die Reports stimmen
- Einen wöchentlichen Abgleich der Plattformzahlen mit dem CRM
Testraster nach einer Runde
Vier Hooks in vier Formaten. Je dunkler das Feld, desto besser das Ergebnis.
- Skaliert
- Behalten
- Gestoppt
- Nächster Test
Abb. 6Beispiel, keine echten Daten. Der beste Hook wird im nächsten Format weitergetestet.
Creative-Tests
Getestet wird nach Regeln, nicht nach Geschmack
Bei bezahlter Kundengewinnung entscheidet das Creative mehr als das Targeting. Deshalb teste ich Creatives systematisch.
- Eine Variable pro Test: Hook, Format oder Angebot
- Budget und Laufzeit pro Test stehen vorher fest
- Die Entscheidungsregeln auch: stoppen, behalten oder skalieren
- Gewinner-Hooks werden in neuen Formaten weitergetestet
- Jeder Test wird dokumentiert, damit das Wissen bleibt, auch wenn Leute wechseln
Es geht nicht um die eine Glückstreffer-Anzeige, sondern um stetigen Nachschub an Creatives, die funktionieren. Dann brechen die Ergebnisse nicht ein, wenn sich eine Anzeige abnutzt.
Funnels & Follow-up
Die meisten Verkäufe passieren nach dem ersten Besuch
Die Landingpage weckt das Interesse. Erst das Follow-up macht daraus ein Gespräch oder einen Kauf.
Was eine Landingpage braucht
- Ein klares Versprechen für eine klare Zielgruppe
- Beweise direkt beim Versprechen
- Eine Handlungsaufforderung, die sich wiederholt
- Kurze Ladezeiten auf dem Smartphone
- Ein Formular, das nur das Nötigste abfragt
Was ein gutes Follow-up braucht
- Tempo: der erste Kontakt innerhalb von Minuten, nicht Tagen
- Mehr als einen Kanal: E-Mail, Messenger, Anruf
- In jeder Nachricht einen Grund, aktiv zu werden
- Einen klaren Schlusspunkt
Beispiel für eine Follow-up-Sequenz
Für ein Angebot, das im Gespräch verkauft wird.
- Tag 0AnmeldungBestätigung mit Buchungslink.
- Tag 0Erster Kontakt durch den SetterEin kurzer Anruf oder eine Nachricht, solange das Interesse noch frisch ist.
- Tag 1BeweisEin Fallbeispiel oder Ergebnis, das zur Situation des Leads passt.
- Tag 2ErinnerungNoch einmal der Buchungslink, in einem Satz.
- Tag 4EinwandEine Antwort auf den häufigsten Grund, nicht zu buchen.
- Tag 7Letzte NachrichtEin klarer nächster Schritt oder eine Frist, danach endet die Sequenz.
Abb. 7Beispiel. Zeitpunkte und Kanäle hängen von Angebot und Zielgruppe ab.
Vertrieb
Klare Rollen für erklärungsbedürftige Angebote
Bei hochpreisigen und erklärungsbedürftigen Angeboten sorgt die Aufteilung in Setter und Closer dafür, dass die Pipeline in Bewegung bleibt und die Gespräche fokussiert sind.
Vom Lead zum Kunden
Jeder Schritt hat einen Verantwortlichen und eine Kennzahl.
- 1Lead
Kommt rein
Über Anzeigen, Content oder Empfehlungen, mit den Antworten aus dem Formular.
ReaktionszeitZeit bis zum ersten Kontakt
- 2Setter
Qualifiziert
Bedarf, Passung, Budget und Zeitpunkt. Ein Gespräch wird nur gebucht, wenn es passt.
TerminquoteLeads, die ein Gespräch buchen
- 3Termin
Wird vorbereitet
Erinnerungen, ein kurzes Video oder Fallbeispiel und die Notizen des Setters für den Closer.
Show-up-RateGespräche, die stattfinden
- 4Closer
Berät und schließt ab
Ein beratendes Gespräch über Situation, Ziel, Angebot und Einwände.
AbschlussquoteGespräche, aus denen Kunden werden
- 5Ergebnis
Kunde, später oder nein
Neukunden gehen ins Onboarding, offene Fälle zurück ins Follow-up.
Umsatz pro GesprächWas der ganze Prozess einbringt
Abb. 8Schematischer Ablauf für Angebote, die im Gespräch verkauft werden.
Was ich aufsetze
- Rollen und Übergaberegeln zwischen Setter und Closer
- Gesprächsleitfäden und Einwandbehandlung
- Pipeline-Stufen im CRM
- Wöchentliche Vertriebszahlen nach Person und Quelle
Was sich dadurch ändert
Closer führen nur noch qualifizierte Gespräche. Setter sorgen für kurze Reaktionszeiten. Und die Zahlen zeigen, wo Abschlüsse verloren gehen: vor dem Gespräch, im Gespräch oder danach.
Kennzahlen
Die Zahlen, auf die ich schaue
Jede Stufe hat ihre eigene Kennzahl. Zusammen zeigen sie, was ein Kunde kostet und was er wert ist.
Rechenbeispiel zu den Unit Economics| Kennzahl | Was sie zeigt | Stufe |
|---|---|---|
| Klickrate (CTR) | Was sie zeigtAnteil der Leute, die eine Anzeige sehen und klicken. | StufeAnzeige |
| Kosten pro Klick (CPC) | Was sie zeigtWas ein Besucher kostet. | StufeAnzeige |
| Conversion-Rate | Was sie zeigtAnteil der Besucher, die zu Leads oder Käufern werden. | StufeLandingpage |
| Kosten pro Lead | Was sie zeigtWerbebudget geteilt durch die Zahl der Leads. | StufeLead |
| Reaktionszeit | Was sie zeigtZeit von der Anmeldung bis zum ersten Kontakt. | StufeFollow-up |
| Terminquote | Was sie zeigtAnteil der Leads, die ein Gespräch buchen. | StufeGespräch |
| Show-up-Rate | Was sie zeigtAnteil der gebuchten Gespräche, die stattfinden. | StufeGespräch |
| Abschlussquote | Was sie zeigtAnteil der geführten Gespräche, aus denen Kunden werden. | StufeAbschluss |
| Kundenakquisitionskosten | Was sie zeigtAlle Akquisekosten geteilt durch die Zahl der Neukunden. | StufeKunde |
| Deckungsbeitrag | Was sie zeigtUmsatz minus variable Kosten pro Kunde. | StufeKunde |
| Amortisationszeit | Was sie zeigtMonate, bis der Deckungsbeitrag die Akquisekosten wieder hereingeholt hat. | StufeKunde |
| Churn oder Wiederkaufrate | Was sie zeigtAnteil der Kunden, die abspringen oder erneut kaufen. | StufeNach dem Kauf |
Nicht jedes Unternehmen braucht jede Kennzahl. Ein Onlineshop hat keine Show-up-Rate, ein Softwareunternehmen keinen Checkout. Wichtig ist, dass jede Stufe der eigenen Kette gemessen wird.
So starten wir
Erst analysieren, dann den Engpass lösen, dann skalieren
Nach einem Investment gehe ich immer in derselben Reihenfolge vor. Rolle und Umfang legen wir vorher fest.
Drei Phasen
Jede Phase endet mit einem messbaren Ergebnis.
-
01
Analysieren
Den Funnel abbilden, das Tracking prüfen und für jede Stufe die Zahlen sammeln.
ErgebnisEin gemeinsames Bild davon, wo Interessenten verloren gehen.
-
02
Den Engpass lösen
Zuerst an der schwächsten Stufe arbeiten, mit klaren Tests und Entscheidungsregeln.
ErgebnisEine messbare Verbesserung an genau dieser Stufe.
-
03
Skalieren, was funktioniert
Budgets schrittweise erhöhen, neue Kanäle dazunehmen und das Team rund um den Prozess aufbauen.
ErgebnisWachstum, das nicht an einer Person oder einer einzelnen Anzeige hängt.
Abb. 9Die Reihenfolge bleibt immer gleich. Wie lange die einzelnen Phasen dauern, hängt vom Unternehmen ab.
Wie intensiv ich mitarbeite
- Sparring
- Regelmäßiger Blick auf Zahlen und Prioritäten
- Operativ
- Mitarbeit in festgelegten Bereichen, etwa bei Kampagnen oder im Vertrieb
- Partnerschaft
- Aktive Mitarbeit an Akquise, Funnels und Vertrieb
Was passt, legen wir vor dem Investment fest. So funktionieren die Beteiligungsstrukturen.
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Mehr dazu, wie ich investiere
Nächster Schritt
Erzähl mir von deinem Projekt
Ein paar Sätze reichen: was dein Unternehmen macht, welche Rolle digitale Kanäle spielen und was du brauchst. Danach sage ich dir, ob ein Gespräch sinnvoll ist.