Ablauf & Beteiligungsstrukturen | Jagus Brehme

Ablauf und Beteiligungs­strukturen

So läuft ein Investment bei mir ab, von der ersten Nachricht bis zur Zusammenarbeit: fünf Schritte, drei Beteiligungsformen und wann welche Unterlagen ins Spiel kommen.

Das Wichtigste in Kürze

TL;DR
Schritte
Kurz vorstellen, erstes Gespräch, Prüfung, Struktur, Zusammenarbeit.
Start
Ein paar Sätze über das Formular genügen. Ein Pitch Deck brauchst du dafür nicht.
Vertraulichkeit
Vertrauliche Unterlagen erst, wenn beide Seiten weitermachen wollen.
Formen
Direktbeteiligung, Partnerschaft oder Co-Investment.
Ticket
Keine feste Größe. Sie hängt vom Unternehmen, der Phase und meiner Rolle ab.
Nach dem Investment
Meilensteine mit klaren Zahlen, ein fester Rhythmus und ein einseitiger Monatsreport.

Überblick

Vom ersten Kontakt zur Beteiligung

Fünf Schritte, und jeder endet mit einem klaren Ergebnis. So wissen beide Seiten immer, wo sie stehen.

Die fünf Schritte

In den ersten beiden Schritten bleibt es allgemein. Vertrauliche Unterlagen kommen ab Schritt 3, wenn beide Seiten weitermachen wollen.

  1. 1Kurz vorstellenEin paar Sätze über das Formular.Allgemein
  2. 2Erstes GesprächModell, Phase, Prioritäten, Erwartungen.Allgemein
  3. 3PrüfungZahlen, Annahmen, Kanäle, Team.Vertraulich
  4. 4StrukturForm, Höhe, Rolle und Meilensteine.Vertraulich
  5. 5ZusammenarbeitGemeinsame Prioritäten, regelmäßige Zahlen.Vertraulich

Abb. 1Jeder Schritt endet mit einem Ergebnis. Die Details stehen weiter unten.

Die fünf Schritte

Was in jedem Schritt passiert

Was du vorbereitest, was ich mache und was am Ende dabei herauskommt.

  1. Kurz vorstellen

    Was du aufbaust, für wen und welche Rolle digitale Kanäle spielen. Ein paar Sätze über das Formular reichen.

    Was du vorbereitest
    Zwei oder drei Sätze zum Unternehmen, zur Phase und dazu, was du brauchst. Kennzahlen, falls vorhanden.
    Was ich mache
    Ich lese deine Anfrage und gleiche sie mit meinen Investmentkriterien ab.

    ErgebnisDu erfährst, ob ein Gespräch sinnvoll ist.

  2. Erstes Gespräch

    Wir sprechen über Geschäftsmodell, Phase und Prioritäten und darüber, was du dir von einem Investor erwartest.

    Was du vorbereitest
    Einen kurzen Überblick über das Unternehmen, die Zahlen, die du hast, und deine offenen Fragen.
    Was ich mache
    Ich frage nach Kunden, Kanälen und Wirtschaftlichkeit und erkläre, wie ich mich einbringen würde.

    ErgebnisWir wissen beide, ob es passt.

  3. Prüfung

    Zahlen, Annahmen, Kanäle und Team, entlang der vier Leitfragen.

    Was du vorbereitest
    Finanzüberblick, Funnel- und Kanalzahlen, Cap Table und wichtige Verträge, soweit relevant.
    Was ich mache
    Ich gehe Nachfrage, Kanal, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung durch und suche den wichtigsten Engpass.

    ErgebnisEine klare Entscheidung, ob eine Beteiligung infrage kommt.

  4. Struktur

    Beteiligungsform, Höhe, meine Rolle und gemeinsame Meilensteine.

    Was du vorbereitest
    Deine Vorstellung von Kapitalbedarf, Mittelverwendung und meiner Rolle.
    Was ich mache
    Ich schlage eine Struktur und den Umfang meiner Mitarbeit vor.

    ErgebnisAbgestimmte Eckpunkte als Grundlage für die Verträge.

  5. Zusammenarbeit

    Wir setzen die vereinbarten Schwerpunkte um und tauschen uns regelmäßig über Zahlen und Prioritäten aus.

    Was du vorbereitest
    Zugang zu den Zahlen und zu den Leuten, die für die vereinbarten Bereiche wichtig sind.
    Was ich mache
    Ich arbeite an den vereinbarten Engpässen und prüfe den Fortschritt in einem festen Rhythmus.

    ErgebnisMessbarer Fortschritt an den vereinbarten Engpässen.

Prüfung

Was zur Prüfung gehört

Die Prüfung orientiert sich an den vier Leitfragen. Hier siehst du die Bereiche und welche Unterlagen dabei meistens helfen.

Die vier Leitfragen
Prüfbereiche und hilfreiche Unterlagen
Bereich Worauf ich achte Hilfreiche Unterlagen
Geschäftsmodell & MarktWorauf ich achteWie das Unternehmen Geld verdient, wer die Wettbewerber sind und was es von ihnen unterscheidet.Hilfreiche UnterlagenEin Onepager, ein Pitch Deck, falls vorhanden.
Kunden & NachfrageWorauf ich achteZielgruppe, Kaufgrund, erste Umsätze, Vorverkäufe oder Wartelisten.Hilfreiche UnterlagenUmsatz pro Monat, Kunden nach Segment, ohne personenbezogene Daten.
Kanäle & AkquiseWorauf ich achteKanäle, Kosten pro Lead und pro Kunde je Kanal, Luft für mehr bezahlte Reichweite.Hilfreiche UnterlagenReports aus den Werbekonten und Funnel-Zahlen.
Unit EconomicsWorauf ich achteDeckungsbeitrag, Amortisationszeit, Kundenwert im Verhältnis zu den Akquisekosten.Hilfreiche UnterlagenEine Übersicht der Unit Economics, Kohortendaten, falls vorhanden.
Produkt & LeistungWorauf ich achteWas wie geliefert wird, Kapazität und Qualität.Hilfreiche UnterlagenEine Produktdemo und eine kurze Beschreibung, wie die Leistung erbracht wird.
TeamWorauf ich achteWer was macht und wo es in Marketing und Vertrieb Lücken gibt.Hilfreiche UnterlagenEine Übersicht der Rollen.
Finanzen & GesellschafterWorauf ich achteUmsatz, Kosten, Runway und bestehende Gesellschafter.Hilfreiche UnterlagenGuV, Liquiditätsplanung, Cap Table.
RechtlichesWorauf ich achteGesellschaftsunterlagen, wichtige Verträge und Rechte am Produkt, soweit relevant.Hilfreiche UnterlagenSatzung, Gesellschaftervereinbarung, wesentliche Verträge.

Nicht jedes Unternehmen braucht alles davon. In der Ideenphase ist die Liste kurz. Die Prüfung beginnt erst, wenn beide Seiten weitermachen wollen.

Beteiligungsformen

Drei Wege, wie ich mich beteilige

Eine feste Ticketgröße gibt es nicht. Wie viel und in welcher Form ich investiere, hängt vom Unternehmen, von der Phase und von meiner Rolle ab.

Kapital und Mitarbeit

Die drei Formen unterscheiden sich vor allem darin, wie viel operative Arbeit zum Kapital dazukommt.

  1. 1Co-Investment: Meine Rolle stimme ich mit dem Lead-Investor und den anderen Beteiligten ab.
  2. 2Direktbeteiligung: Kapital gegen Anteile, dazu Sparring und Unterstützung nach Bedarf.
  3. 3Partnerschaft: Beteiligung plus aktive Mitarbeit an Akquise, Funnels und Vertrieb.

Abb. 2Schematisch. Meine genaue Rolle legen wir bei jedem Investment individuell fest.

  • A

    Direktbeteiligung

    Kapital gegen Anteile. Passt für Unternehmen, die vor allem Geld für den nächsten Schritt brauchen.

    Meine Rolle
    Sparring, Zugang zu meinem Netzwerk und operative Unterstützung nach Bedarf.
    Passt für
    Unternehmen, die Marketing und Vertrieb im Griff haben und Kapital zum Wachsen brauchen.
    So geht es los
    Mit der Prüfung und einem klaren Plan, wofür das Kapital eingesetzt wird.
  • B

    Partnerschaft

    Beteiligung plus operative Umsetzung in Marketing und Vertrieb. So sind viele meiner heutigen Beteiligungen entstanden.

    Meine Rolle
    Aktive Mitarbeit an Kundengewinnung, Funnels und Vertrieb.
    Passt für
    Unternehmen, deren größter Engpass Akquise oder Vertrieb ist.
    So geht es los
    Oft mit einem klar abgegrenzten Arbeitspaket genau am Engpass.
  • C

    Co-Investment

    Gemeinsame Beteiligung mit anderen Investoren. Für Investoren, die zusammen mit mir investieren möchten, und für Runden, denen ich mich anschließe.

    Meine Rolle
    Abgestimmt mit dem Lead-Investor und den anderen Beteiligten.
    Passt für
    Runden mit mehreren Investoren oder Investoren, die jemanden mit operativer Erfahrung dabeihaben wollen.
    So geht es los
    Wähl im Formular „Co-Investment“ aus und beschreib den Deal.

Meine Rolle verändert sich mit der Zeit

In einer Partnerschaft bin ich am Anfang am stärksten operativ eingebunden: Funnel, Kampagnenstruktur und Vertriebsprozess bauen wir gemeinsam mit dem Team auf. Danach übernimmt das Team Schritt für Schritt, mit dokumentierten Prozessen und klaren Zahlen.

Ziel ist ein Wachstumssystem, das im Tagesgeschäft ohne mich läuft. Ich konzentriere mich dann auf Sparring, die Monatszahlen und den nächsten Engpass.

  • Aufbau: Einen großen Teil der Arbeit mache ich selbst, gemeinsam mit dem Team
  • Übergabe: Das Team übernimmt, ich prüfe und steuere nach
  • Begleitung: Sparring, Zahlen, Prioritäten

Wer die operative Arbeit macht

Verteilung der operativen Arbeit im ersten Jahr einer Partnerschaft.

Einbindung über die ZeitAnteil der operativen Arbeit, den ich im Vergleich zum Team über zwölf Monate übernehme. Mein Anteil ist in der Aufbauphase hoch und sinkt während der Übergabe, bis das Team den Prozess verantwortet. 0 % 25 % 50 % 75 % 100 % 0 2 4 6 8 10 12 Monate nach der Beteiligung Aufbau Übergabe Begleitung Meine operative Arbeit Team übernimmt Einbindung über die ZeitAnteil der operativen Arbeit, den ich im Vergleich zum Team über zwölf Monate übernehme. Mein Anteil ist in der Aufbauphase hoch und sinkt während der Übergabe, bis das Team den Prozess verantwortet. 0 % 25 % 50 % 75 % 100 % 0 4 8 12 Monate Aufbau Übergabe Begleitung Meine Arbeit Team

Abb. 3Schematisch. Bei einer Direktbeteiligung ist mein Anteil von Anfang an gering.

Mittelverwendung

Wofür das Kapital eingesetzt wird und wie lange es reicht

Kapital sollte einen messbaren Fortschritt finanzieren, nicht nur Zeit. Ein guter Plan zeigt, welche Zahl das Geld bewegen soll und wann das Unternehmen profitabel ist oder die nächste Runde ansteht.

Warum Wachstum zuerst Kapital bindet

Jeder Budgetposten hat eine Aufgabe

Was jeder Teil eines Finanzierungsplans bezahlt und an welcher Zahl man sieht, ob es funktioniert hat.

  1. BudgetpostenAkquiseWerbebudget, Creatives und Tests
    WofürMehr qualifizierte NachfrageNeue Zielgruppen, neue Hooks, mehr Kanäle
    ZielgrößeNeukundenZu Akquisekosten, die zum Payback-Ziel passen
  2. BudgetpostenMarketing- und VertriebsteamSetter, Closer, Media Buying
    WofürKapazität für die NachfrageLeads werden angerufen, Gespräche finden statt
    ZielgrößeGeführte Gespräche und AbschlussquoteKein bezahlter Lead wartet oder geht verloren
  3. BudgetpostenProdukt und LeistungOnboarding, Kapazität, Qualität
    WofürKunden, die bleibenEin schnelles erstes Ergebnis und ein Versprechen, das gehalten wird
    ZielgrößeChurn und WiederkaufrateNach Kohorte, Monat für Monat
  4. BudgetpostenPufferReserve, die nicht verplant ist
    WofürZeit, um zu reparieren, was nicht läuftEin schwacher Monat wird zur Verzögerung, nicht zur Krise
    ZielgrößeRunway am TiefpunktWie viele Monate im schwächsten Monat des Plans noch bleiben

Abb. 4Wie das Budget aufgeteilt wird, hängt vom Unternehmen und seinem Engpass ab. Fest steht nur: Jeder Posten hat eine Zahl, die er bewegen soll.

Runwayin Monaten=Cashauf dem Konto÷Monatlicher Netto-BurnKosten minus Umsatz, laut Plan

Worauf ich bei einem Finanzierungsplan achte

  • Die Runway ist mit den geplanten Ausgaben gerechnet, nicht mit den heutigen Kosten
  • Jeder große Posten hängt an der Zahl, die er bewegen soll
  • Ein Puffer macht aus einem schwachen Monat eine Verzögerung statt einer Krise
  • Der nächste Meilenstein ist erreicht, bevor das Geld knapp wird

Der Tiefpunkt zählt, nicht das Ende

Wachstum kostet erst Geld, bevor es welches bringt. Ein Plan kann am Ende mehr Cash ausweisen als am Anfang und trotzdem zwischendurch ins Minus rutschen. Deshalb schaue ich auf den tiefsten Kontostand im Plan und darauf, wie viel Spielraum dort bleibt, falls ein Monat schlechter läuft.

Eckpunkte

Was wir vor dem Investment festlegen

Über konkrete Konditionen spreche ich, sobald beide Seiten zusammenarbeiten wollen. Diese Punkte gehören immer dazu.

Ticketgröße
Keine feste Größe
Phasen
Von der Idee bis zum etablierten Unternehmen
Region
Fokus DACH-Raum, international offen
Höhe und Form
Wie viel Kapital, für welchen Anteil und in welcher Form.
Rolle und Umfang
Woran ich arbeite, wie viel Zeit das braucht und was bei den Gründern bleibt.
Meilensteine
Was bis wann erreicht sein soll und woran wir es messen.
Informationen
Welche Zahlen geteilt werden, wie oft und in welcher Form.
Entscheidungen
Was wir gemeinsam entscheiden und was bei der Geschäftsführung bleibt.

Diese Seite beschreibt, wie ich arbeite, und ist kein Angebot. Konditionen werden individuell vereinbart und vertraglich festgehalten. Bitte hol dir dafür eigene rechtliche und steuerliche Beratung.

Meilensteine

Fortschritt, den man nachprüfen kann

Mit Meilensteinen wird aus einem Plan eine Reihe klarer Ja-oder-Nein-Fragen. Jeder Meilenstein hängt an einer Zahl, damit beide Seiten denselben Fortschritt sehen.

Beispiel für einen Meilensteinplan

Dieselbe Reihenfolge wie bei der Arbeit: messen, Engpass lösen, belegen, skalieren.

  1. 1Monat 1: gemessenTracking und Funnel-Zahlen sind vollständig.PrüfpunktJede Stufe im Funnel hat eine Zahl
  2. 2Monat 3: Engpass gelöstDie schwächste Stufe hat sich verbessert.PrüfpunktDie Conversion an dieser Stufe liegt über dem Ausgangswert
  3. 3Monat 6: belegtDie Akquisekosten passen zum Payback-Ziel.PrüfpunktPayback bei oder unter der vereinbarten Zahl an Monaten
  4. 4Monat 9: skaliertBudget und Team sind gewachsen, ohne an Effizienz zu verlieren.PrüfpunktMarginale Akquisekosten weiter unter der tragbaren Grenze

Abb. 5Beispielhafter Zeitplan. Echte Meilensteine hängen von der Phase und vom Unternehmen ab.

Warum Meilensteine beiden Seiten helfen

Gründer haben klare Ziele statt vager Erwartungen. Und ich merke früh, wenn etwas nicht funktioniert, solange noch Zeit ist, gegenzusteuern.

Wenn ein Meilenstein nicht erreicht wird

Dann schauen wir uns an, woran es lag: an einer falschen Annahme, an der Umsetzung oder am Timing. Danach passen wir den Plan an. Ein verfehlter Meilenstein ist eine Information, kein Scheitern.

Zusammenarbeit

Ein fester Rhythmus nach dem Investment

Fortschritt entsteht durch einen gleichbleibenden Kreislauf: Zahlen, Review, Prioritäten, Umsetzung.

Am Anfang legen wir den Rhythmus fest, welche Zahlen wir verfolgen und wer für welche Priorität verantwortlich ist. Solange wir an einem Engpass arbeiten, ist ein wöchentlicher Termin oft sinnvoll. Später reicht meistens ein monatliches Review.

Jedes Review endet mit einer kurzen Liste an Prioritäten, jede mit einer verantwortlichen Person. Einmal im Quartal stellen wir den Plan selbst auf den Prüfstand: Arbeiten wir noch am größten Engpass?

  • Ein gemeinsamer Blick auf die Zahlen
  • Höchstens drei Prioritäten gleichzeitig
  • Eine verantwortliche Person pro Priorität
  • Einmal im Quartal ein Check des Plans

Der Arbeitsrhythmus

Vier Schritte, die sich im vereinbarten Rhythmus wiederholen.

Arbeitsrhythmus Ein Kreislauf aus vier Schritten: Zahlen, Review, Prioritäten, Umsetzung und zurück zu den Zahlen. 1 2 3 4 Zahlen Review Prioritäten Umsetzung Vereinbarter Rhythmus

Abb. 6Den Rhythmus legen wir am Anfang fest und passen ihn an, wenn das Unternehmen wächst.

Der Monatsreport auf einer Seite

Sechs Kennzahlen, welche Frage jede beantwortet und woher die Daten kommen.

MonatsreportVorlage
  • NeukundenWächst die Akquise?CRM, nach Kanal
  • AkquisekostenWird jeder Neukunde günstiger?Werbekonten und CRM
  • PaybackWie lange ist Kapital pro Kunde gebunden?Akquisekosten ÷ Monatsmarge
  • Churn pro MonatBleiben die Kunden?Abrechnungsdaten, nach Kohorte
  • DeckungsbeitragWas bleibt pro Kunde übrig?Buchhaltung, pro Kunde
  • RunwayWie viele Monate bleiben noch?Cash ÷ monatlicher Netto-Burn

Abb. 7Die sechs Felder stehen jeden Monat an derselben Stelle. So sieht man jede Veränderung auf einen Blick.

Monatsreport

Eine Seite, jeden Monat dieselben Zahlen

Ein kurzer Report reicht völlig, wenn er immer dieselben Zahlen auf dieselbe Art zeigt. Dann fallen Veränderungen sofort auf, und Meetings starten mit Entscheidungen statt mit Zahlensuche.

  • Akquise: Neukunden, Kosten pro Kunde nach Kanal
  • Wirtschaftlichkeit: Payback und Deckungsbeitrag
  • Kundenbindung: Churn oder Wiederkaufrate nach Kohorte
  • Liquidität: Kontostand, Burn und Runway
  • Nächster Monat: drei Prioritäten, jede mit einer verantwortlichen Person

Die Zahlen kommen aus den Systemen, die das Unternehmen ohnehin nutzt. Der Report fasst sie nur auf einer Seite zusammen.

Unterlagen

Was wann geteilt wird

Vertrauliche Unterlagen tauschen wir erst aus, wenn beide Seiten weitermachen wollen.

Welche Informationen in welchem Schritt geteilt werden
Schritt Was geteilt wird Vertraulich
1 Kurz vorstellenWas geteilt wirdEine kurze Beschreibung, die Phase und was du brauchst.VertraulichNein
2 Erstes GesprächWas geteilt wirdEin mündlicher Überblick und die wichtigsten Zahlen.VertraulichNoch keine Unterlagen
3 PrüfungWas geteilt wirdFinanzen, Funnel-Zahlen, Cap Table, Verträge.VertraulichJa
4 StrukturWas geteilt wirdEckpunkte und Vertragsentwürfe.VertraulichJa
5 ZusammenarbeitWas geteilt wirdLaufende Zahlen und Reports.VertraulichJa

Falls du vor dem Austausch von Unterlagen eine Vertraulichkeitsvereinbarung möchtest, sprich das einfach im ersten Gespräch an.

Häufige Fragen

Fragen zum Ablauf

Weitere Antworten findest du auf der Kontaktseite.

Wie lange dauert das Ganze?

Das hängt davon ab, wie schnell die Zahlen vorliegen und wie komplex die Struktur ist. Lassen sich die vier Leitfragen früh beantworten, geht es schnell.

Brauche ich ein Pitch Deck?

Für die erste Nachricht nicht. Ein paar Sätze reichen. Ein Deck hilft später bei der Prüfung.

Kann ich direkt Unterlagen mitschicken?

Bitte nicht. Halte die erste Nachricht allgemein. Unterlagen kommen, wenn beide Seiten weitermachen wollen.

Was passiert, wenn es nicht passt?

Dann bekommst du eine klare Absage. Wenn es dir weiterhilft, sage ich dir auch, warum.

Bringst du nur Kapital mit oder arbeitest du auch mit?

Je nach Vereinbarung beides. In einer Partnerschaft arbeite ich aktiv an Kundengewinnung, Funnels und Vertrieb mit. Bei einer Direktbeteiligung bin ich eher Sparringspartner.

Ist auch ein Co-Investment möglich?

Ja. Wähl im Formular „Co-Investment“ aus und beschreib kurz, um was für einen Deal es geht.

Nächster Schritt

Erzähl mir von deinem Projekt

Ein paar Sätze reichen: was dein Unternehmen macht, welche Rolle digitale Kanäle spielen und was du brauchst. Danach sage ich dir, ob ein Gespräch sinnvoll ist.